Buchcover

Rezensionen

Digitale Bildauflösung

Erster Absatz Der Autor versucht den Spagat, erfahrene und unerfahrene Nutzer anzusprechen. Entsprechend groß ist das Grundlagen-Kapitel, das zu Pixel- und Vektorgrafik, Farben, Tonwertsimulation, Raster und Auflösung Auskunft gibt. Das Buch wendet sich praxisorientiert und mit vielen Tabellen an Grafiker, Layouter, Mediengestalter und Digitalfotografen, für die das Thema Bildauflösung das tägliche Brot ist. Nützlich das Kapitel 6, hier im Vordergund die Druckausgabe mit AM- und FM-Raster. Beispiele zeigen, wie sich Pixelbilder berechnen, Bildauflösungen für die Präsentation festlegen lassen und man mit der Auflösung in Grafikformaten umgeht. Ein hilfreiches Buch für alle, die mit Bildern agieren.
Katja Manitz/pe             ( Bewertung: ++++++)

Publishing Praxis, 19.11.2004, Ausgabe 11-12/2004, Seite 84

Richtig aufgelöst

Erster Absatz Wer in der täglichen Arbeit ständig Überlegungen zu Qualität und Größe von Digitalbildern anstellen muss, kommt um entsprechendes Fachwissen in diesem Bereich nicht herum. Vornehmlich an Grafiker, Designer und andere Menschen, die sich beruflich mit digitalen Bilddaten auseinandersetzen müssen, richtet sich denn auch Thomas Waldraffs neues Buch »Digitale Bildauflösung«. Wie man die richtige Auflösung ermittelt, die beispielsweise im Scanprogramm oder beim Fotografieren mit der Digitalkamera eingestellt werden muss, erklärt der Autor höchst kompetent - und räumt nebenbei mit so manchem Gerücht auf. Mit dem »72-ppi-Mythos« zum Beispiel, der besagt, dass Bilddaten, die für die Monitoranwendung gedacht sind, mit einer Bildauflösung von 72 ppi angelegt werden müssen. Warum das nicht so ist, versteht hier sogar der Laie, wenn auch in den meisten anderen Kapiteln fachliches Vorwissen unabdingbar scheint. Wer sich entsprechend zum Fachpublikum zählt, sollte bei diesem Buch unbedingt zugreifen: Ein besser strukturiertes und anschaulicher erklärendes Buch zum Thema dürfte schwer zu finden sein. Allen anderen sei zumindest ein Blick in dieses Buch empfohlen. Wer bereit ist, etwas Zeit in das Verständnis der Materie zu investieren, wird am Ende einen souveränen Umgang mit seinen Digitalbildern pflegen können.

Kodak Bilder Digital Services, 26.08.2004, Wissen und Tipps, Digital News
powershot.de, Canon, Buchtipps im September

Sachbuch

Erster Absatz Auf was eigentlich kommt es an, damit eine Bilddatei so auf dem Bildschirm, dem Tintenstrahldrucker, dem Fotoprinter oder in der Zeitung erscheint, wie der Fotograf es sich vorstellte? In verständlicher und instruktiv bebilderter Weise führt dieses Buch in die Geheimnisse von Farbmodellen, Raster und Komprimierungen ein. Umfangreiche Tabellen erleichtern die nicht immer leichte Umrechnung erforderlicher Bildpunkte bei Änderung der Ausgabegröße. Genau wird erklärt, welche Auflösung für welches Format brauchbar, gut oder optimal ist - nicht nur für hauswandgroße Plakate, sondern auch für die Betrachtung von Bildern in PDF-Dateien am Bildschirm mit unterschiedlichen Systemauflösungen. Wenngleich sich das Buch in erster Linie an den Profi wendet, so profitiert dennoch jeder davon, der seine Bilder perfekt und als möglichst kleine Datei weitergeben möchte. (sci.)

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.08.2004, Nr. 190 / Seite T6

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tSign · Thomas Waldraff

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